Kaffee-Flatrate im eigenen Café: so rechnet sie sich
Eine Kaffee-Flatrate bindet Stammgäste und bringt Geld vor den Besuchen. Damit sie sich rechnet, brauchst du klare Regeln und einen Preis, der auf deinen Kosten beruht.
Was eine Kaffee-Flatrate ist
Gäste zahlen einen festen Betrag und bekommen dafür für eine bestimmte Zeit ihren Kaffee. Große Ketten machen das schon, in Großbritannien zum Beispiel Pret A Manger mit einem Kaffee-Abo. Für ein unabhängiges Café ist eine begrenzte Variante meist sinnvoller als „so viel du willst“.
Drei Modelle
| Modell | So funktioniert es | Risiko für dich |
|---|---|---|
| unbegrenzt | beliebig viele Getränke in der Laufzeit | Vielnutzer und Weitergabe des Zugangs sind schwer zu kalkulieren |
| ein Getränk pro Tag | ein bestimmtes Produkt, höchstens einmal am Tag | gut kalkulierbar, deckt das „Wie immer“ ab |
| Kontingent | zum Beispiel 10 Getränke in 30 Tagen | einfach zu verstehen, weniger Anreiz für tägliche Besuche |
Regeln, die eine Flatrate schützen
- Ein Produkt, klar benannt. Zum Beispiel Filterkaffee oder Americano, nicht „alle Getränke“.
- Mindestabstand zwischen Einlösungen. Er verhindert, dass ein Pass mehrmals hintereinander genutzt wird.
- Persönlicher Code. Der Gast zeigt seinen eigenen Code, dein Team sieht beim Scan, ob der Pass gerade gilt.
- Feste Laufzeit. Mit dem Ende der Laufzeit endet der Pass, eine Verlängerung ist eine neue Entscheidung des Gastes.
Rechenbeispiel
Rechne mit der Nutzung, die du erwartest, nicht mit der maximal möglichen. Ein Pass mit einem Getränk pro Tag über 30 Tage wird selten jeden Tag genutzt.
Beispielrechnung mit angenommenen Zahlen. Rechne zusätzlich Zahlungsgebühren, Arbeitszeit und deine Marge ein.
Prüfe nach den ersten Wochen, wie oft Gäste den Pass wirklich nutzen, und passe Preis oder Regeln an, bevor du das Angebot ausweitest. Extra-Verkäufe wie Gebäck kommen hinzu, sind aber nicht garantiert.
So setzt du sie mit JustBack um
Mit dem Café-Pass legst du Produkt, Laufzeit und Mindestabstand fest. Gäste bezahlen am Tresen oder online, zeigen ihren Code, und dein Team löst mit einem Scan ein. Eine eigene App braucht dafür niemand.