1. JustBack
  2. Ratgeber
  3. Kaffeepreis-Rechner

Rechner

Was kostet dein Kaffee wirklich?

Gib ein Rezept und seinen Verkaufspreis ein und sieh, was die Zutaten kosten, was netto hereinkommt und welcher Deckungsbeitrag pro Getränk bleibt.

Dein Rezept

Ein Getränk nach dem anderen. Gib das Rezept so ein, wie es serviert wird, und Einkaufspreise ohne abziehbare Vorsteuer (netto); Verluste gehören nur in den Schwund. Trage 0 ein, wenn das Getränk etwas nicht enthält.

Netto-Einkaufspreis pro Kilogramm.

Kaffeemenge in einem servierten Getränk, ohne Testbezüge.

Nettopreis pro Liter.

Milch in einem servierten Getränk. Übrig gebliebene oder verschüttete Milch gehört in den Schwund, nicht hierher.

Sirup, Kakao, Zucker: Nettokosten pro Getränk.

Anteil der eingekauften Zutaten, der nicht serviert wird (Verschüttetes, Testbezüge, Milchreste): 20 % heißt, von 100 eingekauften Einheiten gehen 20 verloren und 80 werden serviert. Unter 100.

Becher, Deckel, Manschette. Schwund wird darauf nicht angerechnet.

Was der Gast für dieses Getränk bezahlt.

Der Satz, den du auf diesen Verkauf anwendest. Dieser Rechner entscheidet nicht, welcher Satz rechtlich richtig ist.

Ergebnis pro Getränk

Gib dein Rezept ein und wähle „Berechnen“. Ergebnisse erscheinen erst, wenn alle Werte gültig sind.

So wird gerechnet

  1. Zutaten. Kaffeepreis pro kg × Gramm ÷ 1000, plus Milchpreis pro Liter × Milliliter ÷ 1000, plus weitere Zutaten.
  2. Schwund. Geht ein Teil der Zutaten verloren, kaufst du mehr ein, als du servierst: Zutaten ÷ (1 − Schwund ÷ 100). Der Schwund ist ein Anteil dessen, was du einkaufst, nicht dessen, was du servierst: Bei 20 % Schwund braucht ein Rezept, das serviert 1,00 € kostet, 1,25 € Einkauf, weil 0,25 € der 1,25 € verloren gehen. Die Verpackung kommt erst danach dazu, denn ein Deckel wird nicht verschüttet.
  3. Nettoerlös. Der Verkaufspreis enthält Umsatzsteuer, die du abführst: Verkaufspreis ÷ (1 + Steuersatz ÷ 100).
  4. Deckungsbeitrag. Nettoerlös minus variable Kosten pro Getränk. Die Marge ist dieser Deckungsbeitrag als Anteil am Nettoerlös.

Jeder Schritt rechnet mit voller Genauigkeit. Nur die angezeigten Beträge werden auf den Cent gerundet.

Was diese Zahl ist – und was nicht

  • Es ist ein Deckungsbeitrag, kein Gewinn. Miete, Löhne und Arbeitgeberkosten, Energie, Versicherung, Kartengebühren und alle anderen Fix- und Gemeinkosten sind nicht abgezogen.
  • Kosten sind netto. Wenn dein Café keine Vorsteuer abziehen kann, gib die Kosten ein, die du tatsächlich zahlst. Mische in einem Rezept keine Netto- und Bruttokosten.
  • Der Steuersatz ist deine Eingabe. Welcher Satz gilt, kann davon abhängen, wie ein Getränk verkauft wird. Kläre das mit deiner Steuerberatung; der Rechner wendet nur den Satz an, den du eingibst.
  • Ein niedriger Preis zeigt ein negatives Ergebnis. Der Rechner rundet einen Verlust nicht auf null.

Rechenbeispiel

Ein Cappuccino mit Beispielzahlen. Der Satz von 19 % gehört zum Beispiel und ist keine Empfehlung.

Beispielzahlen, kein Richtwert
Kaffee20,00 € pro kg × 18 g = 0,36 €
Milch1,20 € pro Liter × 150 ml = 0,18 €
Zutaten0,54 €
Mit 10 % Schwund, plus 0,10 € Verpackung0,54 € ÷ 0,9 + 0,10 € = 0,70 €
Nettoerlös3,57 € ÷ 1,19 = 3,00 €
Deckungsbeitrag pro Getränk3,00 € − 0,70 € = 2,30 €, eine Marge von 76,67 %

Mit „Beispiel laden“ oben siehst du dieselben Zahlen im Rechner und kannst sie ändern.

Häufige Fragen

Warum fragt der Rechner nach Nettokosten?

Die meisten Cafés ziehen die Vorsteuer auf ihren Einkauf ab, ihre echten Zutatenkosten sind also die Nettopreise. Im Vergleich mit dem Nettoerlös stehen so beide Seiten der Rechnung auf derselben Grundlage.

Welchen Steuersatz soll ich eingeben?

Den Satz, den du für diesen Verkauf tatsächlich berechnest. Er ist deine Annahme, der Rechner prüft ihn nicht. Wenn du unsicher bist, frag deine Steuerberatung, bevor du Preise festlegst.

Was zählt als Schwund?

Zutaten, die du bezahlst, aber nicht verkaufst: Einstellen der Mühle, verschüttete Milch, neu zubereitete oder weggeschüttete Getränke. Eine grobe Monatsschätzung reicht für den Anfang; verfeinere sie, sobald du Zahlen hast. Zähle jeden Verlust nur einmal: Gib das Rezept so ein, wie es serviert wird, und die Verluste nur im Schwund.

Geht das auch für Tee oder kalte Getränke?

Ja. Trage bei Kaffee oder Milch 0 ein und die Kosten der anderen Zutaten pro Getränk unter „Weitere Zutaten“.